[Ultraschalldiagnostik der periventrikulären Leukomalazie]

Periventrikuläre Leukomalazie (PVL) ist die häufigste Form von hypoxämischen Hirnschäden bei Säuglingen. Bei PVL liegt normalerweise eine Vorgeschichte von Asphyxie oder Hypoxie vor. Dies führt zu einer hypoxisch-ischämischen Schädigung der Hirnregion um die Seitenventrikel, einem besonders gefährdeten Bereich, da er sich in einer Grenzzone zwischen den arteriellen Versorgungen befindet. PVL wird normalerweise zuerst als echodense heterogene Fackel in den vorderen und hinteren periventrikulären Bereichen des Gehirns erkannt Ultraschalluntersuchung. Dies muss deutlich von dem typischen Heiligenschein bei Neugeborenen unterschieden werden. Die Bildung von pseudozystischen periventrikulären Läsionen wird typischerweise nach 2 Wochen beobachtet. Danach ist PVL durch ventrikuläre Asymmetrie mit unregelmäßigen Wänden oder durch zerebrale Atrophie gekennzeichnet. Altersspezifische neurologische Ultraschallbefunde werden bei Patienten mit PVL selten beobachtet. Da diese einzelnen Entwicklungsstadien der PVL nicht immer durch Ultraschall gefunden werden können, Folgende Kriterien für die Diagnose werden empfohlen: Erhöhte intensive und heterogene echodense Bereiche, gefolgt von einem Aufbrechen dieser echodensen Bereiche in den vorderen und hinteren periventrikulären Regionen im Ultraschall des Gehirns. Multiple und dickwandige, zunächst nicht kommunizierende periventrikuläre Pseudozysten. Persistierende typische asymmetrische Dilatation von Ventrikeln mit unregelmäßigen und verschwommenen Ventrikelwänden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.