Renaissance to Realism

Diese Galerie zeigt weltliche Kunstwerke, von Szenen des täglichen Lebens — einschließlich Landschaft, Stillleben und Interieur — bis hin zu historischen Themen, Mythologie und Literatur. Obwohl sie nicht religiöser Natur sind, haben viele dieser Werke symbolische oder moralisierende Themen wie Lucas Cranachs Nymphe des Frühlings.

Um 1600 vollzog sich ein dramatischer Wandel in der europäischen Malerei. Es war der Beginn der Barockzeit, in der der Naturalismus (der die Dinge so darstellt, wie sie tatsächlich in der Natur erschienen) als Reaktion auf die idealisierten Formen der Renaissance aufkam. Im Norden entstand die protestantische Reformation, um den vorherrschenden römischen Katholizismus herauszufordern, während globaler Handel und wissenschaftliche Fortschritte zu einem größeren Interesse an der Alltagswelt führten. Zur gleichen Zeit entstand schnell eine neue Klasse von Mäzenen: die hoch gebildete Kaufmannselite. Viele große Künstler wie Rachel Ruysch (1664-1750) konnten ihre Werke auf dem freien Markt verkaufen, anstatt sich auf aristokratische Aufträge zu verlassen. Weltliche Motive wie die hier gezeigten wurden immer beliebter, von niederländischen Landschaften über venezianische Ansichtsbilder bis hin zu realistischen Szenen des täglichen Lebens in Paris. Überall in der westlichen Welt begann eine breite, anspruchsvolle und moderne Weltanschauung Gestalt anzunehmen.

Lesen Sie den vollständigen Text des Ausstellungsetiketts „Renaissance to Realism“ in Englisch und Spanisch.

Featured: Francesco Guardi, Der Canal Grande mit der Rialtobrücke von Süden, ca. 1775. Öl auf Leinwand. Geschenk von Anne R. und Amy Putnam. 1940.77

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