Realitätsüberwachung bei der Genesung von Alkoholikern

Ziel: Das Hauptziel dieser Studie war es, das Fehlen von Metamemory-Defiziten zu bestätigen, die in früheren Untersuchungen festgestellt wurden, und wir wählten Realitätsüberwachung als unsere empirische Arena. Realitätsüberwachung ist definiert als die Fähigkeit, zwischen Erinnerungen für tatsächlich eingetretene Ereignisse und Erinnerungen für imaginäre Ereignisse zu unterscheiden, wobei tatsächliche Ereignisse durch höhere Ebenen sensorisch-wahrnehmungsbezogener Informationen gekennzeichnet sind. Da entgiftete Alkoholiker Wahrnehmungsdefizite, insbesondere visuelle, gezeigt haben, untersuchte diese Studie, ob sich dies nachteilig auf die Leistung der Realitätsüberwachung auswirken würde.

Methode: Junge Erwachsene, männliche, entgiftete Alkoholiker (n = 60) und geeignete Kontrollen (n = 29) nahmen an Realitätsüberwachungsaufgaben teil, die hauptsächlich visuelle oder verbale Informationen verwendeten.

Ergebnisse: Es gab keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Themengruppen bei beiden Realitätsüberwachungsaufgaben und keine signifikanten Beiträge von deskriptiven, Hintergrund- oder Bildungsvariablen zu diesen Aufgaben.

Schlussfolgerungen: Es wurde eine konvergente Validierung des vorherigen Befundes ohne Metamemory-Defizite bei jungen, männlichen, sich erholenden Alkoholikern erhalten. Die Ergebnisse wurden auch kurz im Zusammenhang mit der Gedächtnisqualität von Alkoholikern in therapeutischen Situationen diskutiert.

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